Dienstag, Januar 02, 2018

Dornentod von Mareike Albracht

Todesstich


Ein unmögliches Verbrechen. Kommissarin Anne Kirsch ist sauer: Anstatt befördert zu werden, wird sie ihrem verhassten Kollegen Janitzki unterstellt. Gemeinsam sollen sie den Tod einer jungen Studentin untersuchen, die von ihrem Balkon gestürzt ist. War es Mord? Anne findet schnell heraus, dass die Studentin kurz vor ihrem Tod ihre Beziehung mit Rainer Dorn, einem Insassen der forensischen Psychiatrie, beendet hatte. Alles deutet auf Dorn als Täter hin. Doch wie kann das sein, sitzt er doch in der geschlossenen Abteilung ein? Auch die junge Lehrerin Pia Berger fühlt sich verfolgt und ist sich sicher: Es muss Rainer Dorn sein, mit dem sie vor Jahren eine Liebesbeziehung hatte. Anne Kirsch muss rasch handeln, denn schon bald stehen mehrere Menschenleben auf dem Spiel. (Original-Klappentext)


Der Krimi „Dornentod“ von Mareike Albracht spielt im Umfeld einer Psychiatrie und ist außerordentlich packend. Ich bemerke die bemerkenswerte Recherchearbeit der Autorin. Die Story ist enorm authentisch. Die Figuren, besonders das Polizeiteam, sind lebensecht und mit Ecken und Kanten versehen. Da spielen Emotionen eine große Rolle, wie Neid und Missgunst und Ehrgeiz, aber trotzdem ermittelt das Team gemeinsam, um den Fall aufzuklären. Die Polizeiarbeit kommt in diesem Buch ebenso wenig zu kurz, wie menschliche Abgründe. Mich konnte der Krimi sofort fesselnd und mitreißen. Die Sprache der Autorin ist lebendig und die Dialoge sind exakt auf den Punkt gebracht, dies macht das Buch einzigartig. Dies war mein erstes Buch, das ich von Mareike Albracht gelesen habe und ich bin gebannt von ihrem Schreibstil.

Nur zu gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. „Dornentod“ ist der zweite Fall um die Kommissarin Anne Kirsch. Band Nummer drei liegt ebenfalls schon vor. Ein Krimi, der mich exzellent unterhalten hat, die Geschichte ist auf höchstem Niveau angelegt. 


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