Vorschau auf kommende Rezensionen


In den nächsten Wochen könnt Ihr Euch auf folgende Rezensionen auf meinem Blog freuen, hier vorab die Klappentexte:



Kleinhirn an alle von Otto Waalkes
Otto wird rund! 70. Geburtstag am 22.07.2018
Darauf haben Generationen von Fans gerade noch gewartet: Otto erzählt aus den ersten 70 Jahren seines Lebens – einem märchenhaften Aufstieg vom Deichkind zum Alleinunterhalter der Nation. Seine Sketche und Figuren haben unser kollektives Gedächtnis und unseren Witzwortschatz bereichert: Harry Hirsch (übergibt sich ins Funkhaus), Robin Hood (der Stecher der Entnervten), Susi Sorglos (föhnt ihr goldenes Haar), Louis Flambée (kocht Pommes de Bordell) Peter, Paul and Mary (are planning a bank robbery) und der „Schniedelwutz“ (hat's bis in den Duden gebracht).
Aber: Wer waren eigentlich Ottos Vorbilder? Wo kommt er her? Was treibt ihn an? Wie entsteht seine eigene Art von Komik? Und wozu überhaupt? Gibt es ein Geheimnis?
Jetzt erzählt Otto freiwillig von Höhe- und Tiefpunkten, von den glücklichsten und den glanzvollsten Momenten, ohne die peinlichsten und traurigsten auszulassen. Nicht zu vergessen einige noch unveröffentlichte Fotos und selbstgemalte Bilder.





Sonnenröschenwinter von Mirjam Müntefering
Zur Liebe gehört Mut. Das erkennt Sascha, als sie plötzlich an Krebs erkrankt. Ihre Familie und auch Corinna, die frühere Freundin ihres Bruders, unterstützen sie im Umgang mit der Krankheit. So findet sie Schritt für Schritt zu sich – und auch zu ihrem Herzen. Denn das schlägt immer heftiger für die hübsche Robin aus der Selbsterfahrungsgruppe in ihrer Klinik … Mirjam Münteferings neuer Roman thematisiert traurige Seiten des Lebens, gibt aber auch Trost und Stärke.




Der Sommer der blauen Nächte von Stefanie Gregg
Bilder in den Farben des Südens – das ist alles, was Jule nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter Marie von ihr bleibt. Das und eine ganze Reihe Fragen. Und so beschließt Jule an die Orte zu reisen, an denen ihre Mutter so oft alleine gemalt hat, um dort nach dem Leben zu suchen, das Marie offensichtlich nicht mit ihrer Familie teilen wollte. Dann taucht überraschend Jules Freund Ben auf, und ihr wird klar: Man muss die Vergangenheit loslassen können, um das Leben neu zu beginnen. 




Der letzte Gast von Sabine Kornbichler
München. Ein Tag wie jeder andere. Die Dogwalkerin Mia bringt Coco, den Pudel ihrer schwer kranken Kundin Berna, zurück. Die alte Dame erwartet sie bereits an der Tür, sie wirkt benommen und fahrig, behauptet, ihr Neffe sei zu Besuch, und schickt Mia mit der Bitte fort, in zwei Stunden noch einmal wiederzukommen. Später reagiert sie jedoch nicht auf ihr Klingeln. Alarmiert dringt Mia in das Haus ein und findet dort Spuren einer heftigen Auseinandersetzung. Sie entdeckt Berna, die erdrosselt in ihrem Bett liegt. Von diesem Moment an ist sie für die Polizei eine wichtige Zeugin – und für den Täter eine ernst zu nehmende Gefahr.




Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für die digitale Gesellschaft von Richard David Precht
Dass unsere Welt sich gegenwärtig rasant verändert, weiß inzwischen jeder. Doch wie reagieren wir darauf? Die einen feiern die digitale Zukunft mit erschreckender Naivität und erwarten die Veränderungen wie das Wetter. Die Politik scheint den großen Umbruch nicht ernst zu nehmen. Sie dekoriert noch einmal auf der Titanic die Liegestühle um. Andere warnen vor der Diktatur der Digitalkonzerne aus dem Silicon Valley. Und wieder andere möchten am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und zurück in die Vergangenheit. Richard David Precht skizziert dagegen das Bild einer wünschenswerten Zukunft im digitalen Zeitalter. Ist das Ende der Leistungsgesellschaft, wie wir sie kannten, überhaupt ein Verlust? Für Precht enthält es die Chance, in Zukunft erfüllter und selbstbestimmter zu leben. Doch dafür müssen wir jetzt die Weichen stellen und unser Gesellschaftssystem konsequent verändern. Denn zu arbeiten, etwas zu gestalten, sich selbst zu verwirklichen, liegt in der Natur des Menschen. Von neun bis fünf in einem Büro zu sitzen und dafür Lohn zu bekommen nicht! Dieses Buch will zeigen, wo die Weichen liegen, die wir richtig stellen müssen. Denn die Zukunft kommt nicht - sie wird von uns gemacht! Die Frage ist nicht: Wie werden wir leben? Sondern: Wie wollen wir leben?




Miss Gladys und ihr Astronaut von David M. Barnett
Die gute Miss Gladys kann sich nicht mehr alles merken, aber dieser Telefonanruf ist unvergesslich: Der Astronaut Thomas Major ist am Apparat, gerade auf dem Weg zum Mars. Er hat sich natürlich verwählt und will am liebsten gleich wieder auflegen. Aber Miss Gladys und ihre Enkel brauchen seine Hilfe. Zögerlich und leise fluchend wird der Mann im All zum Helfer in der Not. Tausende von Kilometern entfernt, führt er die drei auf seine ganz eigene Art durch schwere Zeiten, denn Familie Ormerod droht ihr Zuhause zu verlieren. Miss Gladys und ihr Astronaut brauchen einen galaktisch guten Plan …




Ohne ein einiges Wort von Rosie Walsh
Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.







Das Schönste an uns sind wir von Christiane Hastrich und Barbara Lueg
Fünfzig werden – eine Zäsur im Leben. Der Blick in den Spiegel wird kritischer, manchmal ernüchternd. Wir schauen auf neue Dellen am Oberschenkel, liebäugeln mit Ponyfransen für die faltendurchwebte Stirn, trinken aber lieber doch erst mal ein kaltes Glas Rosé. Der Körper verändert sich, ja, die Leichtigkeit der Jugend schwindet. Doch etwas in uns nimmt auch Anlauf. Wir sind ja mittendrin. Und fühlen uns manchmal präsenter denn je.
Christiane Hastrich und Barbara Lueg blicken ehrlich auf die Jahre zwischen 50 und 60, auf diese Lebensphase, die für die meisten von uns ein Umbruch ist. Tatsächlich passiert etwas mit uns, mit unserem Selbstverständnis, mit unserer Sicht auf die Dinge. Kinder verlassen das Haus und fädeln sich in ihr eigenes Leben. Ehen scheitern. Eltern werden alt und sterben. Aber es locken auch Neuanfänge. Wartet irgendwo eine neue Liebe, oder war es das mit dem Sex, den Affären, der Lust? Gleichzeitig stehen wir mitten im Berufsleben. Die Zeit für Karriere wird knapp. Geht noch was im Job? Wenn wir jetzt nicht unsere Lebensträume anpacken – wann dann? Wie viel Zeit haben wir noch für Veränderung?
Diesen Fragen stellen sich die Autorinnen ohne Scheuklappen, mit großer Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit und auch mit Humor. Sie ziehen Experten zu Rate, befragen Gleichaltrige, gleichen ihre Thesen mit Fakten ab. Und machen Mut und Lust auf dieses Lebensjahrzehnt der Generation Babyboomer.










Anna von Niccolò Ammaniti
Vier Jahre ist es her, dass der Virus kam und alle Erwachsenen tötete. Mittlerweile gibt es keine Elektrizität mehr, die Wasser- und Lebensmittelvorräte gehen zu Ende. Brände haben gewütet und von einem einst blühenden Sizilien eine gespenstische Wüstenlandschaft hinterlassen.
In dieser Welt lebt die dreizehnjährige Anna mit ihrem kleinen Bruder in einem Haus im Wald und versucht mit allen Mitteln, ihn vor der gefährlichen Welt draußen zu bewahren. Auf ihren Streifzügen durch die Reste der Zivilisation ergattert sie immer mal wieder Ess- und Trinkbares, um ihrem Bruder und sich das Überleben zu sichern.
Bevor ihre Mutter starb, verfasste sie für Anna eine Art Überlebenshandbuch, in dem sie sie ermahnt, immer an der Seite ihres Bruders zu bleiben. Sie warnt ihre Kinder vor der tödlichen Bedrohung. Denn sobald sie die Schwelle zum Erwachsenwerden überschreiten, wird der tödliche Virus auch sie befallen. Ihre Mutter ist überzeugt: Irgendwo hat irgendjemand ein Heilmittel. Und Anna weiß: Früher oder später muss sie mit ihrem Bruder ihre alte Welt verlassen, um woanders eine neue zu finden. Doch noch bevor sie den gemeinsamen Aufbruch in Angriff nimmt, ist ihr Bruder plötzlich verschwunden. Sie zieht alleine los, wild entschlossen, ihn zu finden.









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